FORSCHUNGSBEREICH TELEDERMATOLOGIE

Research Unit "Teledermatologie, Prävention und innovative diagnostische Verfahren in der Dermatoonkologie" seit 01.04.2014

Leitung: ao Univ.-Prof. Dr. Rainer Hofmann-Wellenhof (Publikationen)
     
Ziel ist es durch den Aufbau des Forschungsschwerpunktes Teledermatologie, die
Entwicklung und Nutzung von qualitativ hochwertigen Telekommunikationstechniken zum
Zweck der Diagnostik und Therapieplanung in der Gesundheitsversorgung dermatologischer PatientInnen zu gewährleisten. Der besondere Vorteil liegt in der Möglichkeit des schnellen Zugriffs auf umfangreiches Expertenwissen unabhängig vom Aufenthaltsort des Patienten/der Patientin. Die im Jahr 2002 in Graz beschlossene und offiziell etablierte, International Society of Teledermatology, wurde mit dem Ziel gegründet, die teledermatologische Forschung und die Etablierung technischer Standards international zu fördern und zu vernetzen.
   

Teledermatologische Forschung:
   
  • Analytische und deskriptive Studien, wobei insbesondere die Wertigkeit der klinischpathologischen Korrelation überprüft wird.
  • Validierungsstudien von Diagnosekriterien sowie Schweregradscores unter Einbeziehung klinisch relevanter Fragestellungen im Sinne der "evidence-based medicine".
  • Akzeptanz telemedizinischer Konsultationen (virtual dermatologic clinics) im Vergleich zur klassischen Patienten-Arzt-Beziehung.
   
Ziele:
Entwicklung neuer technischer und medizinischer Standards für teledermatologische
Konsultationen unter Berücksichtigung von HCI (Human Computer Interface)-Aspekten
einschließlich rechtlicher und ökonomischer Fragestellungen auch in Hinblick auf die aktuelle Entwicklung der Mobilkommunikation.
   

Teledermatologische Anwendungen:
  • Telekonsultation: Elektronische Übermittlung dermatologischer Untersuchungsdaten zur Einholung einer Zweitmeinung durch Fachexperten/-expertinnen. Schwerpunkt: klinische Dermatologie (http://www.telederm.org); Dermatoskopie (www.dermoscopy-ids.org)
  • Telemonitoring: Elektronische Übermittlung dermatologischer Untersuchungsdaten, welche vom PatientInnen selbst oder von häuslichen Pflegediensten an Fachexperten/-expertinnen übermittelt werden.
    Schwerpunkt: Melanomvorsorge, Ulcuskrankheit, Psoriasis.
   
Ergebnisziele:
  • Qualitätssicherung
  • Zuwachs an Zeitressourcen für Arzt und Patient
  • Steigerung der Effektivität diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen
  • Reduktion von Behandlungskosten
   
Prozessziele:
  • Vereinfachung der Interaktionsabläufe zw. Arzt und Patient
  • Erhöhung der Lebensqualität von LangzeitpatientInnen
  • Steigerung der Eigenverantwortlichkeit des Patienten/der Patientin
  • Produktivitätssteigerung der betroffenen PatientInnen
Letzte Aktualisierung: 10.05.2019