BIOIMMUNTHERAPIE und PHOTODERMATOLOGIE

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Peter Wolf (Publikationen)
Die Bioimmuntherapie baut auf der Wirkung von biologischen Molekülen und Faktoren auf, die dem menschlichen Stoffwechsel bekannt sind, vom Körper metabolisiert werden und regulierend bei Krankheitsprozessen wirken. Zu diesen Stoffen zählen Antikörper, Zytokine, Hormone, Gerinnungsfaktoren, Proteine, Oligonukleotide, aber auch vitaminähnliche Stoffe. Viele Mittel der Bioimmuntherapie sind als Biopharmaka zu bezeichnen, zumal deren Herstellung mittels Biotechnologie mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen erfolgt.  Die sog. Biologika (wie Tumornekrosefaktor-alpha-Antagonisten und anti-IL-12/23- und anti-IL-17-Antikörper) sind eine eigene Klasse der Biopharmaka.  Sie greifen in das immunologische Geschehen im Körper ein, indem sie Entzündungsvorgänge blockieren.

Die Bioimmuntherapie wird heute insbesondere bei Darmerkrankungen, rheumatischen Erkrankungen und entzündlichen Erkrankungen der Haut wie der Psoriasis und dem atopischen Ekzem angewandt. Eine besondere Form einer natürlichen Immuntherapie ist die Phototherapie, deren positive Wirkung durch UV-Strahlung bei vielen Hauterkrankungen wie beispielsweise der Psoriasis eingesetzt wird.
 
 
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Letzte Aktualisierung: 08.10.2018